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leben/diskographie

Jens Thomas, Singer-Songwriter, Pianist und Improvisationskünstler. Geboren 1970 in  Braunschweig, studierte Jazz-Klavier bei Dieter Glawischnig an der Musikhochschule in Hamburg.
 
Seit 1994 umfangreiche Konzerttätigkeit als Solist und mit der Gruppe „Triocolor“ zunächst in Deutschland, ab 1996 zahlreiche Tourneen für das GoetheInstitut auf allen Kontinenten. Später im Duo mit dem Saxophonisten Christof Lauer und im Trio mit den sardischen Musikern Paolo Fresu und Antonelli Salis.
 
Anfang der 2000er Jahre spielte Jens Thomas mehrere erfolgreiche Jazzalben beim renommierten Label ACT ein (u.a. „Plays Ennio Morricone“) woraufhin er mit Preisen bedacht (u.a. SWR Jazzpreis, Int. Jazzpreis Nürnberg, Kunstförderpreis Niedersachsen, „Choc de l’année“ des französischen Magazin's Jazzman, Deutscher Schallplattenpreis Viertel-jahresliste) und zu Jazzfestivals (Montreux, Paris, Berlin, Helsinki, Frankfurt, Klaviersommer München) eingeladen wurde. 
Als Jens Thomas 2003 in der legendären „Othello" Inszenierung von Luk Perceval an den Münchner Kammerspielen die Bühnenmusik improvisierte, entdeckte er seine eigene Stimme und wandelte sich in den folgenden Jahren zum Sänger, Songwriter und Theaterkomponisten. 2005-2007 war er „artist in residence“ am Schauspielhaus Bochum, wo er in seiner eigenen Konzertreihe „PianoVoices" mit zahlreichen Gästen aus unterschiedlichsten Genres Konzerte/Performances improvisierte. Dort entwickelte er auch sein CD-Projekt „Goethe! Gesang der Geister“. Nach weiteren Theaterarbeiten (u.a. Burgtheater Wien, Bayrisches Staatsschauspiel, Nationaltheater Weimar) entstand 2012 das Album „Speed of Grace“, in dem er den Hardrock von AC/DC in kammermusikalische Balladen verwandelte, die er live u.a. auf Festivals in Hamburg, Istanbul, Moskau und Newcastle vorstellte.
Für den NDR Komposition der Musik für die Dokumentarfilme „Tod auf dem Hochsitz“ (2010), 
„Blitzeis-Das Warten auf Katrin“ (2014) und "Der Junge und der Maskenmann" (2017) von Michael Heuer.
 
Seit 2013 ist Jens Thomas mit dem Schauspieler Matthias Brandt und den Programmen Psycho, Angst und Life-Raumpatrouille & Memory Boy und Blackbird unterwegs. 2015-2017 Komposition und Live-Musik zur Lesung "Das kunstseidene Mädchen" mit Fritzi Haberlandt. Im September 2016 veröffentlichte er parallel zum Buch "Raumpatrouille" von Matthias Brandt sein Album "Memory Boy" bei Roofmusic. 2018 Premiere des vierten Programms mit Matthias Brandt "Krankenakte Robert Schumann" beim Schleswig-Holstein-Musikfestival.

2018-2020 Improvisierte Performances zu zeitgenössischen Kunstwerken in Galerien, u.a. „Farben hören.Was du nicht sagst“ zur Malerei von Hilli Hassemer in Düsseldorf, „Besungene Brandwände“ zu Fotographien von Harf Zimmermann in Berlin. 2019 Portrait "Tasten und Fühlen" von Peter Richter auf der Seite Drei der Süddeutschen Zeitung. 2020 Filmmusik zum TATORT „Ich hab`im Traum geweint“ und Veröffentlichung des Chanson-Albums „Jens Thomas“ mit eigenen Songs. 2021 Komposition/Musik für das HR-Hörspiel „Blackbird“ und Premiere der Wort-Musik-Collage "Die Bergwerke zu Falun" mit Matthias Brandt bei den Salzburger Festspielen. 2023 Veröffentlichung des Albums „Neil Young Collage“ (o-tone) und des Buchs „Zuhören!“ (Athena-Verlag). 2024 Premiere „Dämon“ Wort-Musik Collage mit Matthias Brandt und Veröffentlichung des Albums „Cinematic Art Pop“ mit Jürgen Spiegel. 2026 erste Ausstellung der Malerei von Jens Thomas unter dem Titel „Abstract Jazz“ in Hannover, sowie Komposition der Musik zum Hörspiel „Liebe“ von Leo Koppelmann nach dem Roman von Thomas Hettche. Ende 2026 Premiere des neuen Programms mit Matthias Brandt in der Bonner Oper.
DISKOGRAPHIE (Auswahl)
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